Einer für (wirklich fast) alles - Röhm stellt neuen Stirnseitenmitnehmer CoAE zum Drehen und Fräsen vor

Erstellt von Claus Faber |
CoAE von Röhm mit Spitze und Mitnehmerscheibe, Morsekegel und Abdrückmutter, sowie Wechselteilen (zwei verschiedene Spitze, eine Mitnehmerscheibe mit Verzahnung, eine Mitnehmerscheibe mit Hartmetalleinsätzen)
CoAE im Sortimentskasten mit Spitzen und Mitnehmerscheiben
CoAE (mit Morsekegel) im Schnitt mit wechselbarer Spitze und Mitnehmerscheibe

Sollen Drehteile bis zum Ende spanend bearbeitet werden, so empfiehlt sich das Spannen zwischen Spitzen. Sind darüber hinaus hohe Schnittkräfte für die zügige Bearbeitung gefragt oder liegt das Werkstückgewicht bis im Hundertkilogrammbereich, so kommen spindelseitig Stirnseitenmitnehmer zum Einsatz. Sie haben ergänzend zur Spitze eine Mitnehmerscheibe, die sich stirnseitig in das Material eindrückt und damit hohe Drehmomente übertragen kann. Wellen werden immer dann bis zum Ende bearbeitet, wenn ein Umspannen – meist aus Genauigkeitsgründen – nicht möglich ist oder das Spannmittel keine Abdrücke auf der Oberfläche hinterlassen darf. Typische Anwendungen für den Einsatz von Stirnseitenmitnehmern sind die Herstellung von Antriebs-, Getriebe-, Nocken-, Rotor- oder Kurbelwellen.

Der Spezialist für Spann- und Greiftechnik Röhm stellt mit dem neuen CoAE seine komplett überarbeitete Stirnseitenmitnehmerfamilie vor. In ihr vereinen sich die Vorzüge der beiden bewährten Röhm-Stirnseitenmitnehmer CoA und CoE. Vom CoA, der vor allem zum Drehen eingesetzt wurde, erhält der CoAE die hydraulische Lagerung der Mitnehmerscheiben, vom CoE, der eher für das Fräsen optimiert wurde, deren spielfreie Lagerung.

Mit dem neuen CoAE lassen sich Werkstücke bis 350 kg bearbeiten, dazu lässt er sich mit bis zu 8 kN axial belasten. Die Rundlaufgenauigkeit liegt bei sehr präzisen 0,015 mm.

Die Mitnehmerscheiben sind auswechselbar und decken einen großen Durchmesserbereich von 8 mm bis 80 mm ab. Für besonders harte Werkstücke gibt es die Mitnehmerscheiben mit wechselbaren Hartmetalleinsätzen. Für die rationelle Bearbeitung ist die Übertragung großer Drehmomente entscheidend, deshalb gibt es bei Röhm die Mitnehmerscheiben für Links- oder Rechtslauf, sowie für Links- und Rechtslauf. Sie ermöglichen eine an die Art der Bearbeitung angepasste, optimale Verbindung zum Werkstück.

Je nach Werkzeugmaschine und Spindel gibt es den CoAE mit Zylinderschaft (in der Regel zum Einspannen in ein Drehfutter), mit Morsekegel (optional mit Abdrückmutter), mit Kurzkegel oder in Flanschausführung.

In der Variante CoK-AE kann der neue Stirnseitenmitnehmer in kraftbetätigten Werkzeugmaschinen eingesetzt werden. Dieser Einsatzbereich ist insbesondere bei hohen Werkstückgewichten sinnvoll, die eine entsprechende Axialkraft für die Drehmomenteinleitung benötigen.

Die Stirnseitenmitnehmer der CoAE-Familie gibt es ab 542,- EUR zzgl. USt und sind ab September 2020 verfügbar.

Pressemitteilung

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Bildmaterial

Abb: CoAE von Röhm mit Spitze und Mitnehmerscheibe, Morsekegel und Abdrückmutter, sowie Wechselteilen

Abb: CoAE im Sortimentskasten

Abb: CoAE (mit Morsekegel) im Schnitt mit wechselbarer Spitze und Mitnehmerscheibe

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