20.10.2017

Clever vernetzt mit Deutschlands intelligentestem Spannsystem: RÖHM goes Industrie 4.0

Das intelligenteste Spannfutter Deutschlands kommt vom Spann- und Greiftechnik-Spezialisten RÖHM.

Industrie 4.0 hält mit großen Schritten Einzug und ist als Thema allgegenwärtig. Häufig sind Lösungen aber nur als theoretische Modelle wahrnehmbar. Konkrete Anwendungen in der Praxis suchte man bisher in vielen Fällen vergebens. Nun zeigt RÖHM auf der EMO in Hannover ein komplett vernetztes Spannsystem.

Konkret geht es um ein intelligentes System, das völlig neue Möglichkeiten in der Werkstückspannung und darüber hinaus eröffnet. Die Highlights: Das System erlaubt die Erfassung von Spannkräften unter Rotation und während der Zerspanung, eine Zustandsdatenerfassung und vorausschauende Wartung.

Beteiligt sind dabei gleich mehrere Komponenten, die perfekt zusammenspielen: Im Mittelpunkt steht das intelligente und mit dem Innovationspreis Ostwürttemberg ausgezeichnete Spannfutter, betätigt durch einen elektrischen Spannzylinder. Die dort erfassten Daten werden in einer zentralen Steuereinheit verarbeitet, welche die Daten kabellos an eine Vielzahl möglicher Endgeräte sendet, beispielsweise ein Tablet vor Ort. Auch von jedem anderen Ort der Erde können die Daten eingesehen werden. Möglich macht dies die Webview-Anwendung und dank einer Cloud-Lösung ist jederzeitiger Zugriff auf die ermittelten Daten möglich.

Was das konkret bedeutet, erläutern die Spezialisten von RÖHM: „Es lassen sich flexible Spannkräfte einstellen, abhängig von der jeweiligen Bearbeitungssituation. Die Anpassung der Haltekräfte unter Rotation erlaubt beispielsweise ein sicheres Spannen selbst von empfindlichen Werkstücken. Außerdem sind jederzeit Informationen über den Zustand des Spannsystems abrufbar. Dadurch lassen sich – dank vorbeugender Wartung – Maschinenstillstände vermeiden oder auch Durchlaufzeiten beschleunigen. Nicht zuletzt lassen sich dank der erhaltenen Prozessdaten Fertigungsabläufe optimieren.“

RÖHM greift also die Forderung nach höherer Flexibilität und Produktivität sowie einer hohen Auslastung und Maschinenverfügbarkeit auf. Werkstück-Verzug und Fertigungstoleranzen werden ebenfalls minimiert, da stets die optimale Spannkraft eingestellt werden kann. Kurzum: Der Ausschuss wird reduziert und die Qualität gesteigert.


Kontakt

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Leiter Marketing

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